Kosten der Zahnimplantate
Einen pauschalen Preis für ein Implantat suchen Sie hier leider vergeblich, da der Preis von zu vielen Faktoren abhängig ist. Wie in jeder Branche ist der Preis Abhängig von den Materialkosten als auch von den Behandlungskosten, diese können allerdings beide von Patient zu Patient variieren. Je nach Zustand des Kieferknochens kann es nötig sein, zunächst ein Mal die Knochen entsprechend zu behandeln, des Weiteren sind bei einzelnen Patienten nicht nur solche Vorbehandlungen sondern auch Nachbehandlungen nötig, so dass die Preise einer großen Preisspanne zu Grunde liegen. Einen allgemein gültigen Preis bzw. eine allgemein gültige Preisregion ist somit nicht nennbar. Sie sollten allerdings nicht auf “Geiz ist geil” setzen, sondern sich besser etwas qualitativ Ansprechenderes suchen, da Sie sonst bei Billigbehandlungen möglicherweise sowohl gesundheitlich als auch durch eigentlich entbehrlich gewesene Folgebehandlungen einen weitaus größeren Preis zahlen müssten, als bei einer preislich höher angesetzten Behandlung. Es gilt bei der Zahnbehandlung vor allem beim Material möglichst nichts zu sparen, da Produkte namenhafter Hersteller eine gewisse Sicherheit darstellen, als unter Umständen verpfuschte Geräte, die in Billigländern produziert wurden und nun in Ihrem Mund zum Einsatz kommen. Bei der Wahl des Arztes sollten sie auch auf Billigländer verzichten, wenn man keine besonderen Referenzen zu Gesicht bekommt, die einem die absolute Sicherheit über die Qualität der Arbeit nachweisen.
Wichtige Kriterien für Sie bei der Suche nach einem behandelnden Arzt sowie für die Einordnung der nötigen Kosten, sind in folgender Liste zusammengestellt:
- Es gibt zunächst ein Mal zwei verschiedene Lösungen, die sich bei Zahnimplantaten anbieten:
- Die preiswerte Möglichkeit: Hierbei kommt lediglich eine implantatfixierte Prothese zum Einsatz
- Die teure Möglichkeit: Hierbei kommt eine aufwändige Methode zum Einsatz, da hierbei ganze festsitzende Zahnreihen auf die Implantate aufgesetzt werden.
- Das Material: Wie bereits angesprochen, sollten Sie hierbei darauf achten, dass Qualitätsprodukte verwendet werden, schließlich ist dies ein Eingriff an Ihrem Körper und dieser sollte nicht sein Leben lang mit qualitativ niedrigen Materialien belastet werden. Ein anderer Punkt ist, dass unbekannte Produkte eher dazu neigen, früher bzw. überhaupt anfälliger zu werden und somit ersetzt werden müssen. Dies wäre durch qualitativ starke Produkte sowie eine gewissenhafte Pflege nicht notwendig. Die Qualität können Sie bei Ihrem Arzt angeben, da dieser die Implantate nach Ihren Qualitätswünschen entsprechend für Sie anfertigt.
- Der Arbeitsaufwand: Der entsprechende Arzt muss Ihnen seine Arbeitszeit natürlich in Rechnung stellen. Der Arbeitsaufwand ist abhängig vom Zustand und der Verträglichkeit Ihres Kiefers und kann nicht direkt von Ihnen beeinflusst werden. Beeinflussbar sind die Kosten hierbei bei der Analyse bzw. der Diagnose.
- Abhängig sind Ihre Kosten selbstverständlich auch von Ihrer Krankenkasse: Daher sollten Sie sich zunächst ein Mal bei Ihrer Krankenkasse melden und sich über die Behandlungskosten informieren, welche von der privaten Krankenkasse bzw. der gesetzlichen Krankenkasse generell getragen werden. In der Regel zahlen die gesetzlichen Krankenkassen nur in Sonderfällen die Behandlungskosten. Bei Privatkassen werden die Kosten normalerweise von der Krankenkasse getragen. Wichtig ist bei beiden Krankenkassen die Argumentation, um eine mögliche Behandlung bezahlt zu bekommen. Wichtigstes Argument stellt hierbei die Langezeiteinsparungen dar. Auf lange Zeit gesehen kann ein Zahnimplantat weitaus günstiger sein, als eine zunächst billigere Behandlung, welche die Probleme allerdings nicht vollständig lösen und somit Folgekosten von sich tragen.